"Führt Wertschätzung zu mehr Wertschöpfung?"

10.10.18

Am Donnerstag, 27.09.2018, fand im Zuge des bundesweiten ddn-Aktionstages auch eine Veranstaltung in den Räumen des Ferdinand-Heye-Hauses der Diakonie in Düsseldorf statt. Neben Prof. Dr. Dietz, Leiter des ddn-Arbeitskreises „Sozialwirtschaft“, und Claudia Stiller-Wüsten, BGW/ INQA, waren rund 30 Führungskräfte als Teilnehmer zugegen. Unter dem Motto „Pflege der Zukunft – Fit für gute Führung“ wurden Impulse zu den vier Themenbereichen:

  1. „Führung in der Pflege“ (Prof. Dr. Dietz),
  2. „Gesundheitsfördernde Führung“ (Alexandra Gerstner),
  3. „Innovative Qualifizierungsangebote“ (Stefanie Krones & Andrea Köhler) und
  4. „Fachkräfte gewinnen und die Generation 50+ halten“ (Helmut Wallrafen)

gegeben. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Gesundheit der Führungskräfte selbst, die häufig in der Diskussion um die Gesunderhaltung der Arbeitskräfte in der Pflege vergessen werden.


Im Anschluss hielt Prof. Dr. Dietz den ersten Vortrag, in dem er einen wissenschaftlichen Impuls zur Führung in der Pflege gab. Er machte dabei auf die Problematik einer zu gering priorisierten Unternehmenskultur, das Problem des industriellen Einflusses in der Pflege sowie die Relevanz von Mitarbeiter-Partizipation durch Anerkennung und Wertschätzung aufmerksam.


Der zweite Vortrag von Alexandra Gerstner regte durch eine interaktive Gestaltung mit Gedankenexperimenten dazu an, ein tieferes Verständnis für die Position der Führungskräfte zu erhalten. Zu den Schwerpunkten ihres Vortrages zählten die Führungskultur, die Bedeutung der Gesundheit, das Führungsverhalten und die Handlungsfelder gesundheitsfördernder Führung.


Stefanie Krones und Andrea Köhler gewährten einen Einblick aus der Praxis. Dabei präsentierten Sie Projekte wie das „Schlüsselfaktorenprojekt“ und das „Rückenwind-Projekt“ der Diakonie Düsseldorf. Es handelt sich dabei um ein Entwicklungs-programm für neue Führungskräfte.


Zu guter Letzt erfolgte ein unterhaltsamer Vortrag von Helmut Wallrafen zum Thema „Fachkräfte gewinnen und Generationen 50+ halten“. Anhand des Beispiels der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach verdeutlichte er die Relevanz einer lebenslauforientierten sowie demographie-sensiblen Personalpolitik.


In den zwei anschließenden Workshops erhielten die Teilnehmer Gelegenheit für einen regen Austausch mit den Referenten. Prof. Dr. Dietz trat in den Dialog mit Führungskräften und Vertretern der Diakonie Düsseldorf. Dabei wurde unter anderem die zentrale Rolle des Übergangsmanagements thematisiert Interaktiv ging es auch im zweiten Workshop von Alexandra Gerstner weiter. Durch Gedankenexperimente regte sie die Teilnehmer zu einem vielseitigen Austausch an. Hier wurden noch einmal die Relevanz der Gesundheitsförderung in der Führung fokussiert und neue Eindrücke aus den Erfahrungsberichten der Führungskräfte gewonnen. Die Ergebnisse wurden dokumentiert:


Die Präsentationen der Referenten sind angehängt.